Was ändert sich 2021 für Immobilienbesitzer?

Christian Moritz
Christian Moritz

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Abgesehen davon, dass das Coronavirus im Leben vieler Menschen auch im Jahr 2021 noch so einiges auf den Kopf stellen wird, ergeben sich speziell für Immobilieneigentümer relevante Änderungen vor allem aus zwei Gesetzen, die kurz vor dem Jahreswechsel in Kraft getreten sind: dem Gebäudeenergiegesetz und dem neuen Maklergesetz. Außerdem steigt die Wohnungsbauprämie und die Antragsfrist für das Baukindergeld wird bis zum 31.3.2021 verlängert. Hier eine kleine Zusammenfassung der Neuerungen:

Änderungen für Häuslebauer und -sanierer

Das Gebäudeenergiegesetz, das seit dem 1. November 2020 gültig ist, beinhaltet relativ wenig Neues. Neu ist aber unter anderem die Verpflichtung für Bauherren, für die Energieversorgung ihres neuen Eigenheims mindestens eine Form erneuerbarer Energien zu nutzen. Ferner kann selbst genutzter Strom aus gebäudenahen Solaranlagen mit bis zu 30 Prozent (ohne Speicher) bzw. 45 Prozent (mit Speicher) auf den Primärenergiebedarf angerechnet werden, woraus sich bei einem Neubau oder einer Sanierung also etwas weniger strenge Obergrenzen für den Primärenergiebedarf ergeben. Die staatliche Förderung für eine energetische Sanierung steigt um 10 Prozent. Wer eine solche Sanierung oder einen wesentlichen Umbau plant, muss zwingend eine Energieberatung durch einen qualifizierten Energieberater in Anspruch nehmen. Weitere Änderungen betreffen den Energieausweis. Die darin gemachten Angaben des Eigentümers müssen nun immer vor Ort überprüft werden und auch die CO2-Emissionen sind im Energieausweis einzutragen.

Änderungen für Immobilienverkäufer

Wer seine Immobilie im Jahr 2021 nicht umbauen, sondern verkaufen will, sollte über das neue Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten Bescheid wissen, das am 23. Dezember 2020 in Kraft tritt. Darin ist als bundeseinheitliche Regelung eine paritätische Teilung der Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer vorgeschrieben. Die bisher in manchen Bundesländern übliche Übernahme der gesamten Maklercourtage durch den Käufer ist damit nicht mehr zulässig. Zudem sieht das neue Gesetz vor, dass der Maklervertrag der Schriftform bedarf. Mündliche Absprachen sind nicht mehr ausreichend. Der Vorteil des neuen Gesetzes für Käufer ist eine Senkung der Kaufnebenkosten für selbstgenutzte Immobilien. Der Vorteil für Immobilienverkäufer liegt in einer größeren Transparenz und Klarheit darüber, welche Dienstleistungen ein Makler von der Immobilienbewertung bis zum Abschluss des Kaufvertrags tatsächlich erbringt und was diese kosten.

Was gibt es sonst noch Neues?

Zwei gute Nachrichten gibt es für alle, die gerade erst dabei sind, sich den Traum von der eigenen Immobilie zu erfüllen: Die Beantragungsfrist für das Baukindergeld wurde um 3 Monate bis zum 31. März 2021 verlängert. Wer bis zu diesem Stichtag einen Kaufvertrag unterzeichnet oder ein Bauvorhaben startet, kann also noch vom Baukindergeld profitieren. Des Weiteren ist eine Erhöhung der Wohnungsbauprämie von aktuell 8,8 Prozent auf 10 Prozent ab dem 1.1.2021 vorgesehen. Zusätzlich wurde auch das maximale Einkommen relativ deutlich erhöht, bis zu dem ein zukünftiger Immobilieneigentümer die Wohnungsbauprämie erhalten kann.

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Nicht fündig geworden:

https://mlp.de/lebenssituationen/privatleben-und-familie/2021-wichtige-aenderungen-rund-um-immobilien-und-familien/

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/09/baukindergeld.html

https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/aenderungen-2021-neue-gesetze-und-regelungen-auf-einen-blick/150/32542/408507

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Jill Wellington/Pixabay.com

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