Das Bodengutachten enthält wichtige Informationen zu Altbelastungen und geologischen Besonderheiten – Prüfen Sie Ihren Baugrund vor dem Hausbau!

Mit einem Bodengutachten (Baugrundgutachten) lässt sich das Risiko für Bauschäden erheblich reduzieren. Schäden am künftigen Eigenheim können vermieden werden, wenn der geologische Aufbau des Erdreiches und die Grundwasserverhältnisse geklärt sind. Nur so kann frühzeitig reagiert werden. Das Baugrundgutachten dient bei der Planung als Berechnungsgrundlage für die sichere Gründung des Hauses. Auch giftige Altlasten lassen sich anhand der Proben nachweisen. 

Zum einen kann der Gutachter eine allgemeine Prüfung der Bodenbeschaffenheit vornehmen, besser aber ist es, wenn die spätere Lage des geplanten Bauvorhabens bereits bekannt ist und er diese in seine Prüfung einbeziehen kann. Im Erdreich werden durch Kernbohrungen Proben entnommen und untersucht. Aus den Ergebnissen kann der Fachmann dann Aussagen zur Tragfähigkeit herleiten und Empfehlungen aussprechen.

 

Bodengutachten, So sinnvoll ist ein Bodengutachten
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Was genau geschieht bei der Untersuchung des Grundstücks?

Der Gutachter prüft mit Hilfe verschiedener Verfahren die Beschaffenheit des Bodens. Über Baugrundsondierungen und Bohrungen wird an verschiedenen Stellen des Grundstücks Datenmaterial gesammelt und später ausgewertet. Wichtig ist, ob das Bauvorhaben mit oder ohne Keller geplant wird, denn die Probe-Bohrungen sollen bis ca. 3 m unter das geplante Fundament gehen. Im Idealfall ist das Gebäude bereits durch einen Vermesser eingemessen und die Eckpunkte des Hauses können in die Prüfung einbezogen werden.

Treten bei einem Neubau Absackungen oder Setzungsriffe auf, sind diese in der Regel eine Folge von geologischen Besonderheiten.

Über das Bodengutachten lassen sich bereits im Vorfeld die Planungen so anpassen, dass die Risiken minimiert oder ausgeschlossen werden. Ein Bodengutachten enthält dazu folgende Aussagen:

  • Tragfähigkeit des Baugrundes
  • Standsicherheit von Böschungen
  • Probleme mit drückendem Grundwasser
  • Drainage sowie Wasserhaltung
  • Sicherung eines angrenzenden Bauwerks
  • Gründung von Bauwerkslasten
  • giftigen Altlasten

Die Kosten für ein durchschnittliches Bodengutachten liegen bei ca. 500 bis 1.000 Euro. Das kann sich schnell bezahlt machen. 

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.