Keine Energiewende ohne den Gebäudesektor: Sieben Fakten zur Wärmewende in Deutschland

Christian Moritz
Christian Moritz

05357 - 9929010
anfrage@mf-immobilie.de

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on print
Print

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, ist es unumgänglich, dem Gebäudesektor besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn rund 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland gehen auf ihn zurück. Warum genau Immobilien so entscheidend für die Energiewende sind und welche Möglichkeiten und Ansätze bestehen, um die Wärmewende als Teil der Energiewende gelingen zu lassen, zeigen die folgenden sieben Fakten. Sie stammen aus dem Factbook “Energiewende in Gebäuden – Bedeutung der Digitalisierung”, das Techem, ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude, gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt hat.

1 – Gebäude sind einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen

In der öffentlichen Debatte zum Thema Energiewende liegt der Fokus oftmals auf der Stromversorgung. Aber: Mit 122 Mio. t CO2-Äquivalenten im Jahr 2019 liegt der Gebäudesektor auf Platz 3 der größten Verursacher von Treibhausgas-Emissionen – nach der Energiewirtschaft (254 Mio. t CO2) und der Industrie (188 Mio. t CO2). Dabei ist CO2-Neutralität im Gebäude möglich. Das Einsparpotenzial bei Gebäudehülle, Nutzer und Anlagentechnik liegt bei rund 43 Prozent, weitere 47 Prozent CO2-Einsparung können durch regenerative Energien beigesteuert werden.

2 – Wo die Bevölkerung ihren persönlichen Beitrag zur Energiewende sieht

Nicht nur Politik und Wirtschaft sind in der Pflicht, auch jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag für die Energiewende leisten. Der größte Teil der Bevölkerung setzt dabei bereits beim Energiefresser Wärme an: Eine repräsentative Umfrage von 2019 hat gezeigt, dass 30 Prozent der Befragten versuchen, weniger zu heizen, 23 Prozent nutzen weniger Licht und 18 Prozent versuchen beim TV, Standby-Modus und Smartphone Energie zu sparen.

3 – Smarte Technik hilft beim Energiesparen

Zutrittskontrolle, bequeme Steuerung von Küchengeräten, Rollläden und Multimedia oder intelligentes Heiz- und Energiemanagement: Die Möglichkeiten für Smart Home sind vielfältig. Zwar nutzt weniger als die Hälfte der Haushalte Smart Home-Geräte, diese setzen dabei aber meist auf das richtige Pferd: Die größte Motivation zur Anschaffung ist die Energieersparnis (39 Prozent). Denn: 9 bis 14 Prozent der Heizenergie können durch den Einsatz von digitalen Anwendungen im Eigenheim oder der Mietwohnung eingespart werden. Weitere Anschaffungsgründe sind Fernsteuerung (38 Prozent) oder Automatisierungsmöglichkeiten (35 Prozent).

Keine Energiewende ohne den Gebäudesektor: Sieben Fakten zur Wärmewende in Deutschland Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, ist es unumgänglich, dem Gebäudesektor besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn rund 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland gehen auf ihn zurück. Warum genau Immobilien so entscheidend für die Energiewende sind und welche Möglichkeiten und Ansätze bestehen, um die Wärmewende als Teil der Energiewende gelingen zu lassen, zeigen die folgenden sieben Fakten. Sie stammen aus dem Factbook “Energiewende in Gebäuden – Bedeutung der Digitalisierung”, das Techem, ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude, gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt hat. Helmstedt Landkreis
Bildquelle: fotolila – © NicoElNino

4 – Im Wärmesektor fehlt grüne Energie

Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist neben dem sorgsamen Umgang mit der zur Verfügung stehenden Energie die zweite zentrale Säule der Energiewende. Der Strombereich ist bereits heute mit 55 Prozent grün. Wie ist die Lage im Wärmesektor? Noch immer stammen gut 85 Prozent der Energie, die für Heizungen, Warmwasser oder Klimaanlagen benötigt wird, aus Öl, Gas und Kohle. Die Nutzung von Geo- und Solarthermie, Biogas oder Biomasse ist weit abgeschlagen.

5 – Hoher Sanierungsbedarf bei Wohngebäuden

Der Wärmeverbrauch neuer Gebäude wurde durch energetische Vorschriften stark verringert, jedoch ist der gesamte Wärmeverbrauch über die Jahre kaum gesunken. Woran liegt das? Rund zwei Drittel aller Wohngebäude sind älter als 40 Jahre. Und rund die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland sollte in den kommenden 20 Jahren saniert werden. Denn: Vollsanierte Gebäude verbrauchen rund 22 Prozent weniger Heizenergie als unsanierte Gebäuden. Auch der Unterschied zu teilsanierten Gebäuden beträgt noch rund 19 Prozent.

6 – Wo alte Gebäude am meisten Wärme verlieren

Die Ansatzpunkte für die energetische Sanierung von Gebäuden sind vielfältig. Bei einem Mehrfamilienhaus aus den 60er Jahren gehen im Schnitt 37 Prozent der Wärmeverluste auf die Außenwand zurück, 13 Prozent auf die Fenster und immerhin 12 Prozent gehen durch ineffiziente Heizungen verloren. Gerade bei letzteren lassen sich oft schon durch geringe Investitionen große Einsparungen erreichen.

Keine Energiewende ohne den Gebäudesektor: Sieben Fakten zur Wärmewende in Deutschland Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, ist es unumgänglich, dem Gebäudesektor besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denn rund 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland gehen auf ihn zurück. Warum genau Immobilien so entscheidend für die Energiewende sind und welche Möglichkeiten und Ansätze bestehen, um die Wärmewende als Teil der Energiewende gelingen zu lassen, zeigen die folgenden sieben Fakten. Sie stammen aus dem Factbook “Energiewende in Gebäuden – Bedeutung der Digitalisierung”, das Techem, ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude, gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute erstellt hat. Helmstedt Landkreis
Bildquelle: 123rf-39602922_m

7 – Die Wärmewende ist eine Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Deutsche Unternehmen sind traditionell stark bei technisch anspruchsvollen und klugen Lösungen, die die Energieeffizienz und Nutzung von erneuerbaren Energien voranbringen. Heute beträgt der Anteil Deutschlands am globalen Umwelt- und Effizienzmarkt 14 Prozent. Zum Vergleich: Deutschlands Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung liegt bei 4,6 Prozent.

Das Factbook “Energiewende in Gebäuden – Bedeutung der Digitalisierung” zeigt den Status quo zu den Themen Energie, Wohnen und Digitalisierung sowie welche Lösungen es gibt, um Wärme in privaten Gebäuden effizienter zu gestalten – von Smart Building über Dekarbonisierung bis zur Sektorenkopplung. Die Basis des Factbooks bildet eine umfassende Datenrecherche auf der Grundlage aller öffentlich verfügbaren Quellen sowie professioneller Datenbanken.

Quelle: Techem GmbH (sw)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist s008_OC-Owners-Club_Cover-dreier.png
Schreibe eine Beschriftung…

Bildquelle: 123rf-111298624_m

Kennen Sie unsere Gratis Ratgeber?

Immobilie geerbt?

Sorgfältig zusammengestelltes Expertenwissen zur Erbimmobilie. Welche Gesetze und Fristen gilt es einzuhalten? Welche Optionen der Nutzung einer Wohnung oder eines Hauses ist die vorteilhafteste für Sie?

Immobilie in der Scheidung

Sparen Sie Nerven und Zeit. Rüsten Sie sich mit aktuellem Expertenwissen und vermeiden Sie so die häufigsten Fehler im Scheidungskrieg.

So möchten wir im Alter Leben

Das Alter macht vor keinem Halt. Was soll im Altersfall mit der Immobilie passieren? Verkaufen? Barrierefrei Sanieren? Oder doch Betreutes Wohnen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Ihnen unser kompakter Ratgeber.

Wichtig für ein Exposé

Mit dem Exposé steigt oder fällt der Verkaufserfolg: Mit dieser Checkliste lernen Sie, was ein gutes Exposé ausmacht.

In diesen Orten sind wir für Sie da!

Grasleben

Hemlstedt

Wolfenbüttel

Bahrdorf

Frellstedt

Beierstedt

Danndorf

Grafhorst

Gevensleben

Groß Twülpstedt

Jerxheim

Königslutter

Lehre

Mariental

Querenhorst

Räbke

Rennau

Schöningen

Wolfsburg

Almke

Barnsdorf

Brackstedt

Detmerode

Ehmen

Eichelkamp

Fallersleben

Hageberg

Hattorf

Hehlingen

Hellwinkel

Heßlingen

Hohenstein

Kästorf

Klieversberg

Köhlerberg

Wendschott

Wolfenbüttel

Baddeckenstedt

Börßum

Burgdorf

Cramme

Cremlingen

Dahlum

Denkte

Dettum

Erkerode

Evessen

Flöthe

Haverlah

Hedeper

Heere

Heiningen

Kissenbrück

Wohltberg

Wolfsburg

Hehlingen

Kreuzheide

Laagberg

Mörse

Neindorf

Neuhaus

Nordsteimke

Rabenberg

Reislingen

Sandkamp

Schillerteich

Steimker Berg

Sülfeld

Teichbreite

Tiergartenbreite

Velstove

Warmenau

Kneitlingen

Ohrum

Remlingen

Schöppenstedt

Schladen-Werla

Sickte

Uehrde

Veltheim

Wittmar

Winnigstedt

Hehlingen

Söllingen

Süpplingen

Süpplingenburg

Velpke

Warberg

Wolsdorf

Westhagen

Sie suchen eine Hausverwaltung oder WEG Verwaltung