fbpx

AGB

Allgemeine Gesch├Ąftsbedingungen zwischen Makler und Kunde als Verbraucher
┬ž 1 Weitergabeverbot
S├Ąmtliche Informationen einschlie├člich der Objektnachweise des Maklers sind
ausdr├╝cklich f├╝r den Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdr├╝cklich untersagt, die
Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdr├╝ckliche Zustimmung des
Maklers, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte weiter zu geben. Verst├Â├čt
ein Kunde gegen diese Verpflichtung und schlie├čt der Dritte oder andere Personen, an
die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so
ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zuz├╝glich
Mehrwertsteuer zu entrichten.

┬ž 2 Doppelt├Ątigkeit
Der Makler darf sowohl f├╝r den Verk├Ąufer als auch f├╝r den K├Ąufer t├Ątig werden.

┬ž 3 Eigent├╝merangaben
Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen
vom Verk├Ąufer bzw. von einem vom Verk├Ąufer beauftragten Dritten stammen und von
ihm, dem Makler, auf ihre Richtigkeit nicht ├╝berpr├╝ft worden sind. Es ist Sache des
Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu ├╝berpr├╝fen. Der Makler, der diese
Informationen nur weitergibt, ├╝bernimmt f├╝r die Richtigkeit keinerlei Haftung.

┬ž 4 Informationspflicht
Der Auftraggeber (Eigent├╝mer) wird verpflichtet, vor Abschluss des beabsichtigten
Kaufvertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen
Vertragspartners bei dem Makler r├╝ckzufragen, ob die Zuf├╝hrung des vorgesehenen
Vertragspartners durch dessen T├Ątigkeit veranlasst wurde. Der Auftraggeber erteilt
hiermit dem Makler Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in beh├Ârdliche
Akten, insbesondere Bauakten sowie alle Informations- und Einsichtsrechte gegen├╝ber
dem WEG-Verwalter, wie sie dem Auftraggeber als Wohnungseigent├╝mer zustehen.

┬ž 5 Ersatz- und Folgegesch├Ąfte
Eine Honorarpflicht des Auftraggebers gem├Ą├č unseren vereinbarten Provisionss├Ątzen
besteht auch bei einem Ersatzgesch├Ąft. Ein solches liegt z. B. vor, wenn der
Auftraggeber im Zusammenhang mit der vom Makler entfalteten T├Ątigkeit von seinem
potenziellen und vom Makler nachgewiesenen Hauptvertragspartner eine andere
Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluss erf├Ąhrt oder ├╝ber die nachgewiesene
Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potenziellen Hauptvertragspartners den
Hauptvertrag abschlie├čt oder das nachgewiesene Objekt k├Ąuflich erwirbt, anstatt es zu
mieten, zu pachten bzw. umgekehrt. Um die Provisionspflicht bei Ersatzgesch├Ąften
auszul├Âsen, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Gesch├Ąft mit dem
urspr├╝nglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der
Rechtssprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identit├Ąt entwickelten
Voraussetzungen sein muss.

┬ž 6 Aufwendungsersatz
Der Kunde ist verpflichtet, dem Makler die in Erf├╝llung des Auftrages entstandenen,
nachzuweisenden Aufwendungen (z.B. Insertionen, Internetauftritt, Telefonkosten,
Portikosten, Objektbesichtigungen und Fahrtkosten) zu erstatten, wenn ein
Vertragsabschluss nicht zustande kommt.

┬ž 7 Haftungsbegrenzung
Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrl├Ąssiges oder vors├Ątzliches Verhalten
begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen K├Ârperschaden
erleidet oder sein Leben verliert.

┬ž 8 Verj├Ąhrung
Die Verj├Ąhrungsfrist f├╝r alle Schadensersatzanspr├╝che des Kunden gegen den Makler
betr├Ągt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die
Schadensersatzverpflichtung ausl├Âsende Handlung begangen worden ist. Sollten die
gesetzlichen Verj├Ąhrungsregelungen im Einzelfall f├╝r den Makler zu einer k├╝rzeren
Verj├Ąhrung f├╝hren, gelten diese.

┬ž 9 Gerichtsstand
Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als
Erf├╝llungsort f├╝r alle aus dem Vertragsverh├Ąltnis herr├╝hrenden Verpflichtungen und
Anspr├╝che und als Gerichtsstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.

┬ž 10 Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ung├╝ltig sein, so soll die
Wirksamkeit der ├╝brigen Bestimmungen hiervon nicht ber├╝hrt werden. Dies gilt auch,
wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam.
Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung
ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am n├Ąchsten
kommt und im ├╝brigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider l├Ąuft.